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Willkommen bei Kolping Klimafit
Kolping wird klimafit! Ob Familienfreizeit oder Bildungsveranstaltung – hier erfahrt Ihr, wie man jedes Event unter nachhaltigen Gesichtspunkten plant und durchführt.
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Ideen gesucht? Lifehacks für Bildungsangebote
Anregungen für Veranstaltungen und Workshops zur Vermittlung des Themas.
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LagerfeuergebeteLagerfeuergebete
Von Achtsamkeit und Dankbarkeit
Zu den Gebeten

Kolping wird klimafit!

Ob Familienfreizeit oder Bildungsveranstaltung – hier erfahrt Ihr, wie man jedes Event unter nachhaltigen Gesichtspunkten plant und durchführt. Setzt Euch mit uns die Klimabrille auf!

Lasst uns gemeinsam alles tun, um Gottes Schöpfung zu bewahren. Damit auch zukünftige Generationen noch eine Lebensgrundlage haben!

Die Checkliste

Ob Fachtagung, Vater-Kind-Freizeit, Diözesanversammlung oder Familien-Bildungswochenende: Wir bieten Euch eine universelle Checkliste für die nächste Veranstaltung. Wichtig ist: Nachhaltigkeitsbrille aufsetzen!

Vor der Veranstaltung

Die Idee ist geboren

Ihr wollt eine Veranstaltung zum Thema XY durchführen, habt eine Zielgruppe, die Ihr ansprechen wollt. Die inhaltliche Ausgestaltung darf jetzt noch warten. Als erstes müsst Ihr ein Tagungshaus, ein Selbstversorgerhaus oder den Pfarrsaal buchen. Das sind nachhaltige Kriterien für den Veranstaltungsort:

  • Infrasruktur
    Ist das Haus gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden? Bietet das Haus einen Shuttle-Service an, wenn Teilnehmer*innen klimafreundlich mit Bus und Bahn anreisen?
  • Müllkonzept
    Hat das Haus ein gutes Müllkonzept? Könnt Ihr darauf Einfluss nehmen, dass Verpackungsmüll minimiert wird? Sagt es ruhig ganz offen: Plastikverpackte Marmelade beim Frühstücksbuffet, einzeln verpackte Butterportionen sind Verschwendung von Ressourcen! Ist es möglich, dass für Eure Veranstaltung darauf verzichtet wird? Vielleicht regt Ihr ein Umdenken an!
  • Bei Vollverpflegung im Haus
    Vegetarisch ist erste Wahl! Vegane Alternativen sollten selbstverständlich sein. So wenig Fleisch wie möglich anbieten, bei Milchprodukten auch vegane Varianten bereitstellen. Worauf achten die Küchenverantwortlichen beim Einkauf? Regionale Erzeuger oder Billigwurst aus Massentierhaltung? Regional, saisonal, fair?
  • Selbstverpflegung
    Bei Selbstverpflegung haben wir es selbst in der Hand, lokale Bauern und Bäcker zu unterstützen.

Inhaltliche Planung

  • Referent*innen suchen
    Bildungsberaterin Bernadette Benke (Kontakt: bildungsberatung@kbw-koeln.org hat eine Referent*innenliste erstellt. Lasst Euch inspirieren! Ihr findet viele Themen, mit denen Ihr eine nachhaltige und klimafreundliche Lebensweise vermitteln könnt.
  • Prävention
    Wenn Kinder, Jugendliche oder schutzbedürftige Personen an Eurer Veranstaltung teilnehmen, achtet bitte darauf, dass die Referent*innen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und eine Präventionsschulung durchlaufen haben. Sollte beides noch nicht der Fall sein, stellen wir gern ein Formular zur Vorlage im Bürgeramt aus, mit dem man das Führungszeugnis kostenlos beantragen kann. Termine für Präventionsschulungen kann man im Diözesanbüro erfragen.
  • Kinderbetreuer*innen suchen
    Sprecht gerne das Diözesanbüro an. Die Kolpingjugend und der Familienbund vermitteln Euch gern erfahrene Kinderbetreuer*innen, die ausgebildete Gruppenleiter*innen sind und eine Präventionsschulung absolviert haben.

Programm planen

  • Werbung
    Auch die besten Angebote laufen nicht von allein. Die allerbeste Werbung kostet nichts: die Mund-zu-Mund-Propaganda. Nutzt auch Social Media! Je jünger die Zielgruppe, desto besser erreicht Ihr sie über Instagram und Co. Außerdem veröffentlichen wir Eure Veranstaltungen gerne im Vorfeld im Newsletter des DV Köln. So vergrößert sich Eure Reichweite schon enorm. Doch oftmals kommt man um einen Flyer in Papierform nicht herum – zum Auslegen und zum Weitergeben. Wenn Flyer gedruckt werden, dann klimaschonend und mit CO2-Ausgleich!
  • Religiöser Rahmen
    Als religiösen Rahmen empfehlen wir die Enzyklika „Laudato Si“, die Papst Franziskus im Frühjahr 2015 veröffentlicht hat. Es ist Zeit für eine „ökologische Umkehr!“, betont der Papst. 

  • Für Basteleinheiten
    Teilnehmer*innen ansprechen, ob sie Bastelmaterial mitbringen können. Stoffe, Wolle, Stifte – vieles ist vorhanden und kann „verbastelt“ werden.
  • Spiele
    Teilnehmer*innen fragen, ob jeder und jede ein paar Spiele mitbringt. So können Kinder ihre Lieblingsspiele vorstellen, finden leicht neue Kontakte und lernen, dass das Wir immer gewinnt.
  • Jetzt schon an Essensreste denken
    Sammelt Verpackungen, die sich dafür eigenen, Essensreste einzupacken, ohne dass man daran denken muss, sie irgendwann gespült zurückgeben zu müssen. Marmeladengläser mit Deckel, Joghurt- und Eisverpackungen könnt Ihr nach spülen, sammeln und mit zur Veranstaltung bringen. Wenn am Ende Kuchen, Frikadellen oder Salat übrig bleibt, können sich problemlos alle etwas mitnehmen und haben keinen Stress mit der Rückgabe der Verpackung.
  • Schont auch das Budget
    Letzte Infos per Mail statt per Post verschicken.
  • Anreise
    Die Art, wie wir anreisen, ist ein wesentlicher Baustein für die Klimafreundlichkeit unserer Veranstaltungen. Wenn der Tagungsort geschickt gewählt ist, können Eure Teilnehmer*innen mit Bus und Bahn anreisen. Auf jeden Fall gehören die Anreisemöglichkeiten mit dem ÖPNV in den Infobrief zur Veranstaltung! Fragt Eure Teilnehmer*innen auch, ob sie Mitfahrgelegenheiten anbieten und vermittelt die Kontakte unter den Teilnehmer*innen. Aber Achtung: Datenschutz beachten! Telefonnummern, E-Mails und Adressen dürfen nur mit Einverständnis weitergegeben werden!
  • Infrastruktur
    Wenn der Tagungsort keinen guten Nahverkehrsanschluss hat, bietet an, Teilnehmende von Bus- und Bahnhaltestellen abzuholen – wenn es Euch möglich ist. 
  • Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen
    Über Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen entscheiden wir mit dem Einkaufskorb! Um Material und haltbare Lebensmittel zu kaufen, empfehlen wir Euch das Onlineportal www.wir-kaufen-anders.de – eine ökumenische Initiative der Evangelischen Landeskirche in Baden. Sie wird auch von MOVEO unterstützt – der Initiative Schöpfungsverantwortung im Erzbistum Köln. Auf diesem Einkaufsportal findet Ihr neben fair gehandelten, nachhaltigen Produkten auch viele Tipps, wie man den Alltag klimafreundlich gestaltet. Interessant sind auch die vielen Informationen zu den Produzent*innen. Gut recherchiert! Einfach registrieren und los geht’s.
  • Essen planen
    Wir können am Kochtopf einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten! Vorab klären: Wer bringt Hummus mit, wer selbstgemachte Marmelade? Welche Alternativen gibt es zum allseits bekannten, auf Palmöl und Zucker basierenden dunkelbraunen Brotaufstrich?
  • Best Practice
    Holt Euch Inspirationen in unserem <Rezeptteil> Hier findet Ihr erprobte vegane und vegetarische Rezepte, zum Beispiel „Dorotheas Linsensuppe“, „Mediterranen Nudelsalat“ und „Klotzfruchtsuppe“. Manche Rezepte haben ein Kinder-Prüfsiegel, zum Beispiel „Bolo mit Bumm“! Denn das gesündeste Essen nützt nichts, wenn die Kinder lange Gesichter machen.
  • Resteverwertung
    Die Brötchen sind schon etwas altbacken und beim Gemüse haben wir es zu gut gemeint… was tun mit den Resten? Sie kommen in die Pfanne, nicht in die Tonne! Im Rezeptteil findet Ihr zwei tolle Rezepte zum Resteverwerten: Brotsalat und Saunudeln! Wir sind davon begeistert! Viele weitere Rezepte findet Ihr auf dem www.zu-gut-fuer-die-tonne.de Hier findet Ihr auch tolle Tipps zum Haltbarmachen und richtigen Lagern von Lebensmitteln. Auch ein gutes Thema für die Bildungsarbeit!

  • Am einfachsten ist es Leitungswasser zu den Mahlzeiten reichen!
    Die Vorteile liegen auf der Hand: es muss nicht auf Straßen transportiert werden, kommt unverpackt und streng kontrolliert in bester Qualität aus der Leitung, kostet fast nichts und wird von vielen Menschen besser vertragen als Sprudelwasser aus dem Handel.
  • Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen gegenüber Orangensaft bevorzugen
  • Mehrweg- und Recycling-Produkte haben den Vorzug
  • Kaltgetränke von regionalen Produzenten bevorzugen
  • Besser große Getränkeflaschen als kleine
  • Kaffee und Tee
    bio und fair

  • Papier sparen
    Teilnehmern nicht den Ablaufplan ausdrucken, sondern einen Aushang machen, den man sich mit dem Handy abfotografieren kann
  • Beim Basteln
    Statt Plastikfolie die Tische mit Zeitungspapier abdecken
  • Möglichst plastikfrei basteln
  • Besser als Filzstifte
    Buntstifte benutzen
  • Dekoration
    plastikfrei und müllvermeidend. Beispiele: Orange Servietten mit Kolping-K aus schwarzem Papier
  • Nachhaltig bedanken
    Natürlich bedanken wir uns bei unseren Referent*innen für ihren Einsatz. Es muss aber nicht immer ein Blumenstrauß sein, der überreicht wird. Das sorgt auch für Freude: Kräuter oder Blumen in Tontöpfen, eine plastikfreie und fair produzierte Kosmetiktasche aus dem Kolping-Shop oder inspirierende Bücher zum Thema Nachhaltigkeit.
  • Lüften
    Wenn viele Menschen in einem Raum spielen, lernen und lachen, wird die Luft schnell dick. Bitte achtet darauf, nicht zum Fenster heraus zu heizen. Lieber regelmäßig stoßlüften, als das Fenster dauerhaft gekippt zu lassen.

Während der Veranstaltung

  • Spielerisch Inhalte vermitteln
  • Religiöses Fundament deutlich machen (Laudato si)
  • Freude an der Schöpfung wecken
  • Fokus auf das konkret Machbare legen

Zum Schluss wird aufgeräumt

Wenn wir die Veranstaltung geschickt geplant haben, bleibt man zum Schluss auch nicht auf Müllbergen und Essenresten sitzen.

  • Weitergeben
    Überzählige Lebensmittel werden am Schluss an die Teilnehmenden verteilt. Jetzt kommen Eure gesammelten Verpackungen zum Einsatz!
  • Auswerten
    Wieviel Müll ist angefallen? Wurde der Müll getrennt? Auswerten: wo können wir beim nächsten Mal Müll vermeiden?
  • Auch das ist eine Überlegung wert
    Wollen wir einen Ausgleich für das entstandene CO2 schaffen, möglicherweise durch eine Kompensation oder Klimakollekte?

Lagerfeuergebete

Bienen

Gedanken zu Beginn

„Wenn du keine Bienen mehr hast, stirbt die Menschheit aus!“, sagen manche Imker. Wir brauchen Bienen zur Bestäubung unserer Obstbäume, sonst bilden sich keine Äpfel, Birnen oder Kirschen aus. 

Die Menschen kümmern sich seit Jahrtausenden um die kleinen Tiere, weil wir sonst nichts ernten können und auch keinen Honig essen können. 

Auch in der Bibel lesen wir von den Bienen. Im Buch Sirach steht: „Unansehnlich unter den geflügelten Tieren ist die Biene, doch bringt sie den besten Ertrag ein“ (Sir 11,3) Der Mensch hat also schon sehr früh vom Ertrag dieser kleinen Tiere gelebt. 

Nachdenkerei

Bienen sind faszinierend! Ein Bienenstock ist ein Königreich, mit einer Bienenkönigin an der Spitze. Sie sorgt dafür, dass der Bienenstock weiter besteht. Die männlichen Bienen, die Drohnen, dienen der Fortpflanzung und sterben im Herbst. Die weiblichen Bienen holen den Blütenstaub aus den Blüten, versorgen die Königin und arbeiten im Bienenstock. Viele von ihnen überleben den Winter und ernähren sich vom Zuckerwasser, das der Imker ihnen anstelle vom Honig in den Bienenstock stellt. Sie sind ständig in Bewegung und sorgen dafür, dass der Bienenstock nicht einfriert und die Königin nicht stirbt. 

Aus den Waben entsteht Bienenwachs. Daraus werden wunderbare Kerzen für den Gottesdienst und für Zuhause gemacht. Riecht mal: echte Bienenwachskerzen riechen ganz unverwechselbar! 

Wir Menschen genießen seit Jahrtausenden den Honig und das Bienenwachs. Dafür sind wir den Bienen dankbar. Viele Menschen achten mittlerweile darauf, dass die Bienen in ihren Gärten etwas zu essen finden und pflanzen Blumen, Bäume und Kräuter an, in denen die Bienen reichlich Nahrung finden und in denen sie gerne herumsummen. Wie schön, dass sie den kleinen Tieren so ihre Freundschaft und Dankbarkeit zeigen! 

Benötigtes Material

  • Eine große Bienenwachskerze
  • kleine Bienenwachskerzen zum Mitgeben

Das Gebet

Guter Gott, Du hast alles in einer wunderbaren Ordnung erschaffen. 

Wenn wir in die Natur schauen, können wir über das Werk Deiner Hände nur staunen. 

Sogar die Bienen sind Teil Deines großen Plans. 

Du hast uns Deine Schöpfung übergeben, damit wir sie bewahren. 

Seit Menschengedenken dürfen wir Honig essen und die Dunkelheit mit Wachskerzen erhellen. 

Wir sind Dir von Herzen dankbar dafür. 

Lass uns verstehen, wie wunderbar durchdacht und kostbar Deine Schöpfung ist, damit wir sie mit all unserer Kraft bewahren und bewundern. 

Wir danken Dir für alle Gaben aus Deiner Hand. 

Wir preisen Dich heute und alle Tage

Durch Christus, unseren Herrn. 

Amen. 

Dieses Gebet geht uns zu Herzen. Es wurde schon 1942 geschrieben und steht noch heute im Gotteslob: Das Gebet der Vereinten Nationen. Wenn man über die Stirn eines Kindes streicht und sich denkt: wie klein und zart du bist.

Wenn sich eine kleine Hand in die große Hand schiebt und man sich gemeinsam auf den Weg macht, denkt man: Ich will dich beschützen, mit jeder Faser meines Seins. Die gleichen Gefühle kann man haben, wenn man Fotos unseres Planeten aus dem Weltall sieht. Dieses Gebet findet dafür die richtigen Worte:

Das Gebet

Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. 
An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, 
dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, 
nicht von Hunger und Furcht gequält, 
nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, 
Hautfarbe oder Weltanschauung. 
Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, 
damit unsere Kinder und Kindeskinder 
einst stolz den Namen Mensch tragen.

Ihr Kontakt zu uns

Bettina Weise

Bettina Weise

Referentin des Familienbundes
Präses-Richter-Platz 1a
51065 Köln